New Slang

Thursday, March 16, 2006

My Own Personal Hell

Ja, die Magisterarbeit. Ein Stress sondersgleichen.
Gestern endlich mal den Terminkalender aktualisiert und dabei fast mit einem Herzinfarkt vom Stuhl gefallen. Noch 14 Tage bis zur Abgabe!
Also habe ich als erstes eine schöne buchhalterische Aktion gestartet und eine Soll und Haben Liste erstellt. soll heissen, ich habe nichts Gutes zu vermelden. Zuviel Text fehlt noch, der, der schon vorhanden ist, ist nicht mal im Ansatz durchformatiert, geschweige denn ausformuliert. Es wird eng.
Naja, aber es gibt, wenn auch keine tollen, so dennoch witzige Momente. da komme ich nach knappen 10 Stunden Arbeit (Geldverdienen, nicht Magisterarbeit schreiben) nach Hause, stelle den schon erwähnten Plan für die kommenden Wochen auf, kriege fast einen Herzinfarkt oder wenigstens eine vernünftige Panikattacke und versuchte dann erst einmal zu entspannen.
Tja, was hilft da besser, als was Essen und eine Sitcom schauen? Folglich saß ich mit meinem Teller Nudeln da und feute mich auf die neueste Scrubs-Folge. Dann das: der Titel! My Own Personal Hell! Na, danke...
Auf jeden Fall war sie witzig, und zumindest nicht so schockierend wie die Ereignisse um unser aller Lieblings-Federal-Agent Jack Bauer.
Und heute sitze ich mal wieder in der Bib und die kleine private Hölle geht weiter.
Aber es ist doch erstaunlich, wie gut ich in der Bib arbeiten kann, dort wo dich außer ein paar ziemlich lauten russischen Fensterputzern, übereifrigen, aber deshalb noch viel nervigeren Erstsemestern - die übrigens mit den Fensterputzern um die Wette Lärm produziert haben - und einigen telefonierenden Studenten - wahrscheinlich, weil man hier ungestört telefonieren kann - niemand ablenkt.

Satz des Tages | "Ist da jetzt endlich mal a Ruh!" wahlweise auch: "MAUL JETZT!"
Lied des Tages | "Im Taxi weinen" von Kettcar. Grandioses Lied
Buch des Tages |Boris Pilnjak - "...ehrlich sein mit mir und Russland" - Als persönliche Empfehlung für unseren Altkanzler, äh, den einen von diesen alten weisen Männern, Gerd Schröder

2 Comments:

  • Tscha,
    das erinnert mich doch an die heiße Phase meiner MA-Arbeits-Abgabe. Ich war damals regelmäßiger Gast an der einzigen Nachttankstelle in meiner Umgebung (Standard: Flasche Cola, 2 Ritter Sport und 2 Schachteln Fluppen). Als ich wieder einmal durch die Nacht zurück an den Schreibtisch fuhr, spielte B3 The Final Countdown...

    By Anonymous Anonymous, at 5:29 PM  

  • yeah, Kettcar!

    By Anonymous Anonymous, at 7:08 PM  

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