Ich danke der Academy
Moin,
lange ist es her, ich weiss. Aber wie ich feststellen durfte, bin ich ja nicht der einzige faule Blogger im Moment. ;-)
Gründe für meine Stille gibt es zuhauf, der wesentliche ist wohl die Lernerei für die Magisterprüfungen nächsten Monat. Jedenfalls rede ich mir das erfolgreich ein.
Dennoch gab es in den letzten Wochen so einige Entwicklungen und Erkenntnisse, die nicht ungesagt dahinexistieren dürfen.
Im neuesten Unicum Magazin beispielsweise ist ein wirklich interessantes Interview mit FAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher zu lesen, in welchem er folgende, meiner Meinung nach brilliante Aussage trifft:
"Arbeit ist in unserer Gesellschaft die größtmögliche Annäherung an das Glück".
Er fährt weiter, dass dies natürlich auch für Frauen gelte, und wer wäre er denn, wenn er diese Chance zum Glücklichsein den Frauen vorenthalten wolle. Habe ich da was verpasst, oder was ist mit Frankie-Boy los? Erstens, ist das jetzt der Sieg der Emanzipationsbewegung über Herrn Schirrmacher, jubelt Alice Schwarzer grad? Zweitens und für mich als Germanisten wichtiger: Seit wann ist Arbeit die größtmögliche Annäherung an das Glück? Warum kommt mir der Satz bekannt vor? Fragen über Fragen.
Achja, zum WM-Contdown: Ist es okay, Schadenfreude angesichts der gestrigen Glanztat unserer neuen Nummer 1 im Tor der Nationalmannschaft zu empfinden? Oder ist das in Zeiten der kollektiven bundeskanzlerinnenmäßigen Wir-sind-Weltmeister-respektive-Deutschland-mit-exklusivem-päpstlichen-Segen-Volkstrunkenheits-Stimmung überhaupt erlaubt? Schadet Schadenfreude dem angestrebten Bruttosozialprodukt ab 9. Juni? Die Goleo-Hersteller sind schließlich schon insolvent, und wer weiß schon, ob da nicht ein paar Kahn-Anhänger dran schuld sind. Obwohl ja allein das inflationäre Maskottchen-Verteilen durch "Blickpunkt Sport" im BR die Firma hätte retten müssen.
Ist schon bitter für den Jens, aber ich bin halt Kahn-Titan-Anhänger. Dennoch, auf der Bank ist es ja neuerdings eh am schönsten, von daher werden wir das Kind schon schaukeln und mit dem Herzen in der Hand und der Leidenschaft im Bein werden wir Weltmeister sein.....
Tja, so ist das.
Lied des Tages | "The Importance of being idle" von Oasis
Novelle des Tages | "Spiel im Morgengrauen" von Arthur Schnitzler (durchaus bedingt durch die Prüfungsvorbereitung, gebe ich ja zu...)
ceterum censeo | "Zeit wird's, Bürger, aufstehen!" - Recht so, Guido!
lange ist es her, ich weiss. Aber wie ich feststellen durfte, bin ich ja nicht der einzige faule Blogger im Moment. ;-)
Gründe für meine Stille gibt es zuhauf, der wesentliche ist wohl die Lernerei für die Magisterprüfungen nächsten Monat. Jedenfalls rede ich mir das erfolgreich ein.
Dennoch gab es in den letzten Wochen so einige Entwicklungen und Erkenntnisse, die nicht ungesagt dahinexistieren dürfen.
Im neuesten Unicum Magazin beispielsweise ist ein wirklich interessantes Interview mit FAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher zu lesen, in welchem er folgende, meiner Meinung nach brilliante Aussage trifft:
"Arbeit ist in unserer Gesellschaft die größtmögliche Annäherung an das Glück".
Er fährt weiter, dass dies natürlich auch für Frauen gelte, und wer wäre er denn, wenn er diese Chance zum Glücklichsein den Frauen vorenthalten wolle. Habe ich da was verpasst, oder was ist mit Frankie-Boy los? Erstens, ist das jetzt der Sieg der Emanzipationsbewegung über Herrn Schirrmacher, jubelt Alice Schwarzer grad? Zweitens und für mich als Germanisten wichtiger: Seit wann ist Arbeit die größtmögliche Annäherung an das Glück? Warum kommt mir der Satz bekannt vor? Fragen über Fragen.
Achja, zum WM-Contdown: Ist es okay, Schadenfreude angesichts der gestrigen Glanztat unserer neuen Nummer 1 im Tor der Nationalmannschaft zu empfinden? Oder ist das in Zeiten der kollektiven bundeskanzlerinnenmäßigen Wir-sind-Weltmeister-respektive-Deutschland-mit-exklusivem-päpstlichen-Segen-Volkstrunkenheits-Stimmung überhaupt erlaubt? Schadet Schadenfreude dem angestrebten Bruttosozialprodukt ab 9. Juni? Die Goleo-Hersteller sind schließlich schon insolvent, und wer weiß schon, ob da nicht ein paar Kahn-Anhänger dran schuld sind. Obwohl ja allein das inflationäre Maskottchen-Verteilen durch "Blickpunkt Sport" im BR die Firma hätte retten müssen.
Ist schon bitter für den Jens, aber ich bin halt Kahn-Titan-Anhänger. Dennoch, auf der Bank ist es ja neuerdings eh am schönsten, von daher werden wir das Kind schon schaukeln und mit dem Herzen in der Hand und der Leidenschaft im Bein werden wir Weltmeister sein.....
Tja, so ist das.
Lied des Tages | "The Importance of being idle" von Oasis
Novelle des Tages | "Spiel im Morgengrauen" von Arthur Schnitzler (durchaus bedingt durch die Prüfungsvorbereitung, gebe ich ja zu...)
ceterum censeo | "Zeit wird's, Bürger, aufstehen!" - Recht so, Guido!

2 Comments:
haha
aber sischa
war son kleines brainstorming und da is uns des eingefallen, wegen der websiten präsenz
hehe
es grüßt
naikl jordan
:)
By
nikjordanmusic, at 6:40 PM
achja ich vergaß
check das, kennste bestimmt, aber is sehr lustig für iPod jünger
http://europeer.blogspot.com/2005_09_01_europeer_archive.html
By
nikjordanmusic, at 6:44 PM
Post a Comment
<< Home